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«Der Wein ist die edelste Verkörperung des Naturgeistes»

(der deutsche Dramatiker und Lyriker Friedrich Hebbel)

Liebe Weingeniesserinnen und Weingeniesser – ich heisse Sie im Namen der Gastro Team Abaz GmbH herzlich willkommen. Unser Ziel ist es, den Schweizer Weinmarkt mit Qualitätsweinen aus dem Kosovo und Albanien zu bereichern. Zu diesem Zweck arbeiten wir mit Partnern hier in der Schweiz, aber auch vor Ort im Kosovo und in Albanien zusammen. Es handelt sich hierbei um die Familienbetriebe Daka Wein Kosovo und Nurellari Weine Albanien. Sie produzieren seit Jahren Wein und verstehen ihr Handwerk daher bestens. Durch den stetigen Austausch und persönliche Besuche konnten wir uns von der Qualität dieser Weine überzeugen und möchten diese nun unseren Schweizer Kunden präsentieren. Uns ist wichtig, dass die Weine nicht aufgrund des Preises, sondern wegen ihrer ausgezeichneten Qualität im Schweizer Markt Fuss fassen können.

Sind Sie neugierig geworden? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren –wir geben Ihnen sehr gerne detailliert Auskunft über unsere Partner sowie unsere Weine.

Falls Sie nicht nur Informationen zu unseren Weinen wünschen, sondern diese auch gleich probieren möchten, organisieren wir sehr gerne eine Degustation für Sie. Kommen Sie unverbindlich auf uns zu, damit wir das beste Angebot finden für Sie.

Wir freuen uns auf Ihre unverbindlichen Anfragen zu unseren kosovarischen und albanischen Weinen. In diesem Sinne: zum Wohl!

Für die Gastro Team Abaz GmbH, Abaz Rragamaj

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Sortiment

Damit auch Sie sich von unseren Weinen begeistern lassen können, wollen wir es nicht unterlassen, Ihnen die Möglichkeit zu geben, diese zu probieren. Kontaktieren Sie uns unverbindlich für eine Degustation – wir freuen uns.

Gerne können Sie unsere Weine auch Online bestellen, die gegen Aufpreis (Postgebühr) geliefert werden. Ab 300.- Franken Bestellung werden die Weine GRATIS geliefert (Schweizweit).

Daka Weine

Kantina Nurellari

Weingeschichte

Artikel aus ARD 1 Wien|Südosteuropa (24.04.2017)

Der Kosovo und seine Weine

Nicht nur 'Amselfelder'

Die Weinkultur im Kosovo geht bis in die Antike zurück. Zeichen für eine erste Verarbeitung von Trauben und Traubenweinen kann man aus den eingravierten Abbildungen auf den Stelae-Grabsteinen ablesen. Ein solcher Grabstein eines illyrischen Kriegers wurde in der Nähe von Rahaovec gefunden und stammt aus dem Jahre 28 v. Chr

>Artikel aus ARD 1 Wien|Südosteuropa (24.04.2017)

Auf dem Grabstein eines illyrischen Kriegers (28 v.Ch.), der in der Nähe von Rahovec gefunden wurde sind Traube und Weinreibe deutlich zu erkennen. Ein Anzeichen für die über 2000 Jahre alt Weinkultur in Kosovo. Foto: BR | Sahit Kokolli

Das ist längst vergangene Geschichte. Weitaus lebendiger ist in Deutschland die Erinnerung an den ‚Amselfelder‘, den süffigen Rotwein, der in den 70er Jahren in Deutschland in keinem Haushalt fehlen durfte – es sei denn man war wirklich ein Weinkenner und -liebhaber. Die Weinverarbeitung im Kosovo hatte ihren Höhepunkt in den 80er Jahren mit mehr als 9.000 Hektar Weinbergen und einem Export im Jahre 1989 von 40 Millionen Litern: alles nur für den deutschen Markt.

Der „Amselfelder“, eine Mischung der Traubensorten Pinot Noir und Gamay, wurde in den Weinkellereien von Rahovec hergestellt. Fast alle kosovarischen Weinexporte beschränkten sich auf diese eine Sorte, den „Amselfelder“, der damit ein für den deutschen Markt bestimmtes Produkt war. Er wurde ein riesiger Erfolg im Bereich der Billigweine. Leider brach auf der Höhe dieser Erfolgsgeschichte der Krieg in Ex-Jugoslawien aus, der Export wurde gestoppt. Die meisten Weinberge wurden in den 90ern verlassen und waren bis Kriegsende fast vollständig zerstört.

Es schien schier unmöglich, den deutschen Markt zurückzugewinnen, da der „Amselfelder“ ein ganzes Jahrzehnt lang nicht verfügbar gewesen war und durch ähnliche Weine aus Spanien ersetzt worden war.

Der Amselfelder geriet dann doch in Vergessenheit, ebenso wie die Geschehnisse zu Zeiten der osmanischen Herrschaft. Im Mittelalter stellte man den Wein für die orthodoxen Kloster in Hilandar und Deçani her, bis das Land von den Ottomanen besetzt wurde und die Weinproduktion verboten wurde. In 500 Jahren osmanischer Herrschaft im Kosovo konvertierte der größte Teil der Bevölkerung vom Christentum zum Islam. Heute sind mehr als 90 % der Einwohner Sunniten, weniger als 10 % sind serbisch-orthodox oder katholisch.

Aber selbst zu Zeiten strengster osmanischer Herrschaft machten die Menschen weiterhin Wein, wenn auch heimlich. Und man nahm nach dem Fall der türkischen Herrschaft diese Tradition wieder auf.

Den Mittelpunkt der industriellen Weinherstellung bildete Rahovec. Das Unternehmen war einst mit einer Kapazität von 50 Millionen Litern Wein pro Jahr der zweitgrößte Weinkeller der Welt, den ersten Platz hat ein kalifornisches Unternehmen inne.

Auch heute ist Rahovec immer noch das Zentrum der kosovarischen Weinpruduktion – und gleichzeitig das Zentrum des muslimischen Sufi-Ordens Halveti. Ihr geistiger Führer, Scheich Muhedin, ein bekannter albanischer Patriot, wurde 1998 im Krieg von den serbischen Streitkräften getötet.

Die Albaner verstehen sich als Teil Europas und im Hinblick auf die Tatsache, dass erst im späten 17. Jahrhundert vom Christentum zum Islam konvertierten, hat sich bei der Bevölkerung tiefe Gläubigkeit nie wirklich ausbreiten können. Obwohl die Kosovaren in der Mehrzahl Muslime sind, praktiziert nur ein Zehntel der Bevölkerung diese Religion. Der Konsum von Alkohol ist im Islam verboten, trotzdem wird er überall im Kosovo in großen Mengen getrunken. Präsident Rugova sagte einmal, die Kosovaren seien liberale Muslime, sogar eher symbolische, die zweifellos der westlichen Kultur und Tradition angehörten.

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